
Le Marin → Sainte-Anne
Die meisten Crews gehen gegen Mittag in Le Marin an Bord — also Tag eins bewusst einfach halten. Erledigen Sie die letzte Proviantierung in den Supermärkten in Gehweite der Marina, absolvieren Sie das Bootsbriefing gründlich, dann Leinen los und der gut betonnten Fahrrinne durch die Mangroven hinaus folgen. Sainte-Anne liegt kaum 2 NM entfernt — eine weite Bucht mit Sandgrund, Platz für hundert Boote und selten einer rolligen Nacht. Nutzen Sie den kurzen Schlag als Shakedown: Groß setzen, die Rollanlage prüfen, den Autopiloten kalibrieren und sicherstellen, dass der Dinghi-Außenborder beim ersten Zug anspringt. Ankern Sie in 2–4 Metern über sauberem Sand vor dem Ort und fahren Sie mit dem Dinghi zum Sundowner an Land. Sainte-Anne selbst ist ein verschlafenes französisch-kreolisches Dorf mit hübscher Steinkirche, ein paar Strandbars und einer Boulangerie für die Baguettes von morgen. Bleibt noch Tageslicht, lohnt der Spaziergang nach Süden zur Grande Anse des Salines, oft als schönster Strand Martiniques gehandelt. Früh in die Koje — morgen wird richtig gesegelt.
Aktivitäten
Vor dem Ablegen frische Baguettes und Rum in den Shops an der Marina von Le Marin bunkern
Auf dem kurzen Schlag nach Sainte-Anne Segel und Bordsysteme komplett durchtesten
Mit dem Dinghi ins Dorf Sainte-Anne zur alten Steinkirche übersetzen
Nach Süden zur Grande Anse des Salines spazieren und im Sonnenuntergang baden
Mooring-Tipp
Vor Sainte-Anne kann man praktisch überall in 2–5 m über Sand ankern — der Halt ist ausgezeichnet, und Platz gibt es reichlich. Halten Sie Abstand zu den markierten Badezonen nahe dem Strand und lassen Sie die Dinghi-Fahrrinne frei.




